VuP - Verbund unabhängige Patientenberatung e.V.
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VuP - ein Verbund für Patientenberatung

Der Verbund unabhängige Patientenberatung VuP e.V. ist ein Zusammenschluss gemeinnütziger Trägervereine zur Förderung der unabhängigen Patientenberatung in Deutschland und verfolgt gemeinsame Ziele. Logo

Ein wichtiges Ziel ist:

gleiche Augenhöhe

(Logo der BAGP)


Der VuP e.V. war neben dem Sozialverband VdK und dem Verbraucherzentralen Bundesverband vzbv seit 2006 für das zweite bundesweite Modellprojekt zur unabhängigen Patienten- und Verbraucherberatung nach § 65 b SGB V (5. SozialGesetzBuch) als Gesellschafter der UPD tätig.

Nach dem Beschluss des Deutschen Bundestags 2010, die unabhängige Patientenberatung als Regelangebot in das SGB V aufzunehmen, konnten sich die bisherigen Gesellschafter der UPD erneut in der Ausschreibung behaupten und bis Ende 2015 den Zuschlag bekommen.


In dieser Zeit ist das Angebot der UPD ausgeweitet und verbessert worden, auf vielfachen Wegen konnten die Ratsuchenden die UPD erreichen, auch regional sehr niedrigschwellig. Regionale interdisziplinäre Teams konnten eine optimale Kompetenz anbieten und hatten mittlerweile eine große Erfahrung in der Beratung.

Mehrfach ist von der wissenschaftlichen Begleitung die hohe Qualität der Beratung und der hohe Nutzen für die Ratsuchenden attestiert worden. Eine Befragung 2014 ergab: 96 % der Ratsuchenden beurteilte die Beratung der UPD mit "sehr gut" oder "gut", 99 % würden sich erneut an die UPD wenden und sie weiterempfehlen.

In einem öffentlichen Positionspapier hatten die Gesellschafter den Ausbau der UPD empfohlen, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

2015 hat die UPD Bilanz gezogen mit der Kernfrage: Was konnte die UPD für die Patienten erreichen? Dazu fasst der Rückblick die Arbeitsbereiche der UPD zusammen und zeigt, welche Effekte erzielt wurden. Der erweiterte Abschlussbericht vom 31.12.2015 enthält die von der GKV und PKV geförderten Anteile des UPD-Projektes.

erweiterter Abschlussbericht der UPD (pdf, 6667kb)

Weitere Berichte zur UPD bis 2015:

Monitor-Patientenberatung 2014 der UPD (pdf, 3527kb)

Monitor-Patientenberatung 2015 der UPD (pdf, 2639kb)

UPD-Evaluationsbericht IGES 2015 (pdf, 4863kb)


Berichte über die Sanvartis-UPD ab 2016:

Monitor-Patientenberatung 2016 der neuen Sanvartis-UPD (pdf, 4415kb), alle weiteren Jahresberichte der neuen UPD gibt es hier: https://patientenberatung.de/de/uber-uns/monitor-patientenberatung

VuP-Stellungnahme zum Monitor-Bericht 2016 (pdf, 51kb)

Zwischenbericht der UPD-Evaluation , Prognos 2019 (pdf, 1032kb)

VuP-Stellungnahme zum Monitor-Bericht 2019 (pdf, 91kb) und Gegenüberstellung der Monitor-Berichte 2015 - 2019


UPD-Rückblick

Ende 2015 war Schluss für die UPD in Trägerschaft von Sozialverband VdK, Verbraucherzentrale Bundesverband und Verbund unabhängige Patientenberatung VuP.

Der GKV-Spitzenverband und der Patientenbeauftragte der Bundesregierung hatten sich in einem umstrittenen Verfahren für die Sanvartis GmbH als neuen Anbieter entschieden. Diese Entscheidung wurde von vielen Bürgerinnen und Bürgern und Verbänden im Gesundheitswesen abgelehnt. Weitere Informationen, Reaktionen und Stellungnahmen in der Pressemeldung der Gesellschafter vom 10.07.2015 (pdf, 60kb).



Neues zur "U"PD

UPD verhökert Logo-UPD-nund verzockt?

Der BT-Gesundheitsausschuss befasst sich mit dem Bericht des Bundesrechnungshofes zur UPD erst nach der Sommerpause.

Am 24.06. erscheint auf den NachDenkSeiten im Internet ein zusammenfassender Bericht über die bisherige Entwicklung um die UPD.

Der Ausschussvorsitzende Rüddel schlägt nach Informationen des Ärzteblatts vom 23.06. ein Stiftungsmodell mit weiterer Ausschreibung vor.

Die BAGP veröffentlicht am 19.06. eine PM: "Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) neu organisieren".

Die ÄrzteZeitung titelt "Auftakt zu einer neuen Unabhängigen Patientenberatung?" und stellt die Kritik im Gesundheitsausschuss und des Bundesrechnungshofes an der UPD dar. Auch das Ärzteblatt berichtet am 18.06. mit dem Titel "Experten empfehlen Reform der Unabhängigen Patientenberatung". Der Online-Dienst des Bundestages veröffentlicht einen Bericht und den Video-Mitschnitt.

Am 17.06.2020 befasst sich der BT-Gesundheitsausschuss erneut mit der UPD. Zwar liegen dem Ausschuss noch keine Ergebnisse des Bundesrechnungshofes vor, die weitere Abwärts-Entwicklung der UPD und die noch nicht gelösten Strukturfragen bieten aber genug Anlass. Informationen dazu auf der Webseite des Bundestages, eine aktuelle Stellungnahme des VuP e.V. und eine Gegenüberstellung der Monitorberichte von 2015-2019.

Die Tagesschau und das Ärzteblatt berichten am 16.06.2020 und die SZ am 17.06.2020 über die ersten Prüf-Ergebnisse des Bundesrechnungshofes. Trotz des Versuchs, wegen angeblicher Geschäftsgeheimnisse die Resultate nicht öffentlich zu machen, kommen jetzt unglaubliche Mängel der UPD und des Betreibers zutage.

Im Juni 2019 berichtete das Ärzteblatt über die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der Grünen im Bundestag. Dabei wurde u.a. bestätigt, dass der Bundesrechnungshof derzeit die UPD prüft und dass die Beratungszahlen 2018 stark rückläufig waren auf nur noch ca. 129.000 im Jahr, etwa 27.000 weniger als im Vorjahr.

Anfang April 2019 erschien die Apothekenumschau mit einem Artikel zur UPD unter dem Titel "Undurchsichtige Patientenberatung".

Am 20.02.2019 befasste sich der Bundestags-Gesundheitsausschuss mit der Kritik an der UPD. Hier ein Beitrag aus "Heute im Bundestag".

Auch die Zeitschrift Pharmazie in sozialer Verantwortung des VdPP berichtet in der Ausgabe 02/2019 über die UPD: "Von einer Erfolgs- zu einer Skandalgeschichte".

Anfang 2019 titelt die Süddeutsche Zeitung "Auf Kosten der Patienten - Verbraucherschützer und Opposition sorgen sich um die unabhängige Beratung im Gesundheitswesen"

Im November 2018 veröffentlicht die Neue Osnabrücker Zeitung einen Artikel "Patientenberatung im Zwielicht".

Am 14.11.18 berichtet das ARD-Magazin PlusMinus in einem längeren Beitrag über die UPD-Entwicklung.
Plusminus 14.11.2018

Im Oktober 2018 informiert das Deutsche Ärzteblatt ausführlich über die UPD: "Beratungsqualität, Transparenz und Kontrolle im Argen". Kurz danach wird berichtet, dass der Bundesrechnungshof tätig wird. Die Antworten auf eine kleine Anfrage der Linken im Bundestag zum Verkauf der UPD werden auch vom Ärzteblatt kritisch kommentiert. Die Frankfurter Rundschau veröffentlicht einen Beitrag von der VdK-Präsidentin Bentele über die UPD. In der Zeitschrift Dr. med. Mabuse erscheint ein weiterer Kommentar zur UPD: "Vom Gemeinnutz zum Eigennutz".

Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags diskutiert kritisch einen Bericht der Bundesregierung zum Eigentümerwechsel bei der Patientenberatung und will die beteiligten Organisationen einladen. Spätestens jetzt ist das Thema ganz oben angekommen. Die Tagesschau und die Süddeutsche Zeitung berichten ausführlich über die UPD und die vielen Kritikpunkte unter dem Titel "Patienten in die Irre geführt?".

Zwischenzeitlich trifft sich der Beirat der UPD, es geht um den Verkauf, um Transparenz und gravierende Mängel in der UPD-Arbeit. Das Bundesministerium für Gesundheit und der Patientenbeauftragte sowie MdB´s sind involviert. Der Spiegel titelt seinen Beitrag mit "Verrat am Patienten".

Im September 2018 berichtet die Neue Westfälische über den "Streit um unabhängige Patientenberatung", die Ärzte Zeitung online titelt "UPD-Eigentümerin wehrt sich gegen Kritik". Die JW veröffentlicht ein Interview mit Günter Hölling (VuP) und das rbb-Fernsehen berichtet über das Thema. Die DAG-SHG nimmt Stellung und fragt "Patientenberatung als Einfallstor für die Pharmainteressen?".


Auch der Paritätische und der VdK nehmen dazu Stellung.
Sanvartis wiegelt ab und sieht keine Probleme. Das Ärzteblatt greift den erneuten Streit um Unabhängigkeit auf. Ein zweiter Beitrag der Jungen Welt erscheint. Die BAGP gibt eine Presseerklärung zur UPD-Entwicklung ab. Die DGVT sieht "Unabhängige Patientenberatung im Zwielicht".

Ende August 2018 wird bekannt, dass die UPD gGmbH zusammen mit der Muttergesellschaft Sanvartis GmbH an die Careforce-Gruppe verkauft wurde. Die Junge Welt berichtet am 29.08.2018 über Hintergründe. Daraufhin gibt der VuP eine Presseerklärung heraus mit dem Tenor:
"Die UPD ist käuflich, unabhängige Patientenberatung wird zur Farce, private Investoren bereichern sich an Fördergeldern für die Patientenberatung und die Gemeinnützigkeit der UPD steht in Frage."



Am 23.6.2017 hat die neue Sanvartis-UPD ihren Monitor-Patientenberatung-2016 öffentlich gemacht. Den Bericht und eine Stellungnahme des VuP dazu finden Sie als Link unten auf dieser Seite in der linken Spalte.

Der WDR hat in der Sendung Quintessenz am 5.1.2017 die neue "U"PD unter die Lupe genommen. Fazit: "Die Erreichbarkeit ist gut, die Beratung könnte besser sein." Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 11/2016 über die Ergebnisse der Testanfragen an die neue UPD berichtet. Die Beratungsqualität war dabei sehr unterschiedlich und die Erreichbarkeit jenseits des telefonischen Wegs sehr eingeschränkt (StiWa_UPDneu_Test, pdf, 139 kb)

In einer kleinen Anfrage hat die Bundestagsfraktion der Grünen den aktuellen Stand der Patientenberatung durch die Sanvartis GmbH erfahren wollen. Die Bundesregierung hat nicht viel beantworten können oder wollen, sie hat aber immerhin angegeben, dass die neue "U"PD im Juli 2016 weniger Menschen beraten hat als die alte UPD im Vergleichsmonat des Vorjahres. Auch Frontal 21 berichtete darüber am 06.09.2016 (Antwort der Bundesregierung, pdf)

Im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags gab es am 24.02.2016 auf Antrag der Fraktion Die Linke eine Anhörung zur Reform der Patientenberatung:

> PM des Deutschen Bundestages
>
Videomitschnitt der Anhörung
>
Download der Stellungnahmen

Ein Bericht der ARD-Tagesthemen vom 28.12.15 über den Wechsel der UPD zu Sanvartis stützt die Vermutung, dass die bisherige UPD mit ihren gemeinnützigen unabhängigen Trägern und Gesellschaftern den Krankenkassen zu kritisch geworden und die neue Sanvartis-UPD mit ihren bisherigen Kassen-Dienstleistungen eher kassenkonform sei.

Beitrag in Tagesthemen vom 28.12.2015

http://www.tagesschau.de/inland/patientenberatung-101.html

Nähere Informationen dazu auf der Seite "unabhängig".


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